Heimkehr
Dienstag 20. Juli 2010 von Henk
Versteht mich nicht falsch, aber das ist bei weitem der anstrengendste Eintrag. Der letzte Monat war eine emotionale Achterbahnfahrt! Nachdem ich im Laufe des Jahres jedoch vielerlei Freizeitparks besucht habe, war das dann auch gar nicht so ungewohnt
. Anywho, die Situation war schon etwas “verfahren”. Vom 28. Juni zum 11. Juli bin ich mit BELO Travels von Phoenix nach San Francisco gereist. Mit 84 weiteren Austauschschuelern von der Westkueste haben wir den Wilden Westen erkundet. Staedte wie Vegas, Los Angeles und San Fran waren natuerlich durchaus beeindruckend. Den meisten Eindruck hat jedoch der Grand Canyon hinterlassen. Es war gerade zu als muesste man den Canyon erst herunter und wieder hinauf steigen, um die Aussicht wirklich geniessen zu koennen. Aber dafuer konnte ich danach auch die Augen nicht mehr von den verschlungenen Gesteinsformationen lassen… wir waren wie versunken in die Schoenheit des Canyons. Vergleichbar zu diesem Naturschauspiel war hoechstens der Yosemite National Park.
Aber wie haben wir ueberhaupt gehaust? Mit vier Mann in einem Zimmer mit zwei Betten, und die Zimmer wurden stets neu verteilt. Dafuer hatten wir aber auch stets einen Pool zur Verfuegung. Das meiste Geld habe ich wahrscheinlich fuer Mittagessen ausgegeben. Besonders Disneyland war hoellisch teuer. Dort wie auch in den Universal Studios haben wir uns mit Achterbahnfahrten amuesiert. Es war schon ein klasse Erlebnis, doch was mir durchweg Kummer bereitet hat war die Tatsache, dass ich diese zwei Wochen nicht mit meinen Folks in Valhalla verbringen konnte. Statt dass ich mit Katt oder Ian, Giovanna oder Jeanne, den Borgias und Everetts den 4. Juli verbringe, mussten wir in unserem Hotel sitzen und darauf warten, dass die verloren gegangene Cassandra aus Rumaenien wiedergefunden wurde.
Aber auch diese Reise ging vorbei und zuruek in Valhalla ging es gleich wieder auf den Highway; ein letztes Mal nordwaerts mit den Everetts. Diesmal jedoch nicht nach Kanada. Das Reiseziel war Bethel, Maine. Dort fand die “New England Forest Rally” statt, und mein Gastvater Mark war der “Rally Master” aka “Clerk of the Course”. Ian und ich haben also versucht Mark moeglichst behilflich zu sein, und dafuer hat er uns dann sogar in seinem Auto mit auf die Strecke genommen. An dieser Stelle werde ich die Achterbahnfahrt noch einmal aufgreifen – mit Mark ueber Schotterstrassen zu brettern ist sogar noch mehr Spass!!!
Nach diesem Erlebnis bin ich dann noch ein letztes Mal bei den Borgias eingekehrt. Zu Ehren meiner Abreise habe ich den engsten Freundeskreis zu einem finalen BBQ eingeladen. Na ja, und das war dann schon fast herzzereissend. Heute geht es dann ein letztes mal ins Flugzeug und dann bin ich wieder da. Also stellt euch darauf ein, dass ich mich blicken lasse.
liebste Gruesse an Alle, die den Blog ueber das Jahr verfolgt haben
bis bald
Euer Hendrik
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